Schwarz-weißer Hipster Beutel mit Kunstleder

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Nicht alles im Leben ist schwarz oder weiß – mein neuer Turnbeutel ist sogar beides! 😀

Ja ich weiß… Wer meinen letzten Blogbeitrag aufmerksam gelesen hat, der könnte sich jetzt wundern, warum es im neuen Beitrag nun um einen Turnbeutel geht und nicht um die angekündigte Tablethülle. Aber was soll ich sagen… Man nimmt sich eine Sache vor und in Null Komma nichts hat eine andere Sache plötzlich eine höhere Prio. So war es in dem Fall auch mit dem Beutel. Eigentlich waren die beiden Stoffe ja für ein anderes Projekt geplant. Aber als ich dann in meine Box mit den Stoffen nach etwas suchte und die beiden so nebeneinander liegen sah, habe ich plötzlich den Beutel richtig vor Augen gehabt. Gedacht, getan – am nächsten Tag noch schnell eine schwarze Baumwoll-Kordel gekauft und schwupps konnte der Beutel auch schon genäht werden.

Ich bin ja ein totaler Fan von Turnbeuteln, da ich im Normalfall meine Sportsachen locker unterkriege. Aber wisst ihr, was ich hasse? Dass mein gekaufter Beutel keine Innentaschen hat! Gerade beim Schlüssel und beim Handy kann das schon stark auf die Nerven gehen. Oder bin ich die einzige, die schon mehrmals in der Straßenbahn Turnschuhe, Sport BH usw aus der Tasche gezerrt hat, nur um das läutende Handy zu finden? 😀 Deshalb brauchte ich unbedingt einen Beutel mit Innentaschen, da gab’s keine Diskussion. Außerdem wäre es ja sonst ziemlich fad, als Nähanfängerin sich „nur“ mit einem stinknormalen Hipsterbeutel rumzuschlagen 😉 Ohh und da ich ja auf Herausforderungen stehe, habe ich gleich beschlossen, auch Kunstleder zu verwenden. Wenn schon, denn schon… oder so. Aus diesem Grund kann ich euch in dem Fall auch keine Anleitung verlinken – ich habe mir nämlich alles aus diversen Anleitungen zusammen gestückelt, um meinen persönlichen Wunschbeutel zu bekommen.

Innen hat der Beutel insgesamt 3 Fächer: eines mit Reißverschluss (HA! War gar nicht sooo schwierig), ein Handyfach und ein weiteres. Eigentlich hätten es nur zwei Fächer werden sollen. Nur ich Intelligenzbestie habe nicht daran gedacht, dass das Handy ja nicht komplett flach ist und die Tasche somit doch etwas breiter sein sollte, als die Handybreite 😀 Naja kann passieren, ich habe dann einfach eine dritte größere Tasche genäht und beschlossen, die zu kleine Tasche aber trotzdem einzunähen. Kann man bestimmt auch mal brauchen!

Aber wisst ihr was? Ich liebe liebe liebe meinen neuen Beutel und muss ganz ehrlich sagen, dass ich schon ziemlich stolz auf mich bin (man wird sich ja wohl hin und wieder selbst loben dürfen). Ich finde ihn sogar so hübsch, dass er mich auch an Nicht-Sporttagen begleiten darf 😀 Ich bin zwar normalerweise eher ein Taschen-Mädchen, aber es hat schon auch seine Vorteile, wenn man nicht die ganze Zeit auf einer Schulter das Gewicht trage muss und außerdem immer zwei Hände frei hat.

 

Wie findet ihr meinen Beutel? Würdet ihr ihn auch an Nicht-Sporttagen tragen, oder steht ihr normal auch eher auf Taschen? 🙂

 

Never stop learning – farbenfrohe Collegeblock-Hüllen

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Zurzeit beinhaltet mein Leben lauter Veränderungen: Seit letzter Woche bin ich offiziell wieder Studentin und mache meinen Master. Ab Montag startet parallel dazu mein neuer Job, auf den ich auch schon seeehr gespannt bin. Und zusätzlich habe ich diesen Sommer endlich meine Leidenschaft für das Basteln wieder entdeckt und bringe mir zusätzlich zurzeit gerade das Nähen bei, #läuft bei mir könnte man also sagen 😀

Daher dachte ich mir kurzerhand, warum nicht einfach meine neuen Lebensabschnitte mit meinem neuen Hobby verbinden und etwas nähen, das ich im Alltag nun öfters brauchen werde. Nach kurzer Recherche wurde ich fündig und beschloss, zwei Collegeblock-Hüllen nach einer Anleitung von DIY Mode zu nähen. Ich kann die Anleitung wärmstens Nähanfängern empfehlen, für mich war das Video dazu super verständlich!

Es sind letztendlich folgende zwei Hüllen entstanden: einerseits die pinke Flamingo-Hülle, welche ich zukünftig für mein Studium benutzen werde und andererseits die Kaktus-Hülle, die mich ab Montag an meinem ersten Arbeitstag begleiten wird 🙂 In diesem Fall habe ich wieder gemerkt, dass Übung nun mal doch den Meister macht. Während die erste (Flamingo) Hülle noch recht unsauber genäht wurde, bin ich mit der zweiten (Kakteen) Hülle schon ziemlich zufrieden. Ich habe beide Hüllen gefüttert, habe aber mit zwei verschiedenen Bügelvlies-Stoffen experimentiert. Die Flamingo-Hülle ist daher leider recht „fluffig“ und weich, die zweite ist da schon besser geworden, da der Vlies sehr fest war und somit der Hülle mehr Festigkeit verleiht.

Letztendlich bin ich aber mit beiden Hüllen super zufrieden, was zum Teil natürlich auch daran liegt, dass ich mich in den Stoff einfach verliebt habe ❤ Ich denke, dass ich den Kakteen-Stoff auch für mein iPad-Hüllen-Projekt verwenden werde. Dafür war zwar eigentlich mein Monstera-Stoff angedacht gewesen, allerdings würde sich dieser auch ideal für ein Dekokissen eignen. Ihr seht, ich bin also noch lange nicht am Ende mit meinen Näh-Projekten. Im Gegenteil – fast täglich sehe ich auf Instagram und Pinterest ein neues Stück, das sofort auf meine Merkliste landet.

Was steht denn bei euch als nächstes an? Seid ihr auch gerade so im Näh- und Bastelfieber wie ich? 🙂 Jetzt, wo der Sommer sich langsam verabschiedet und man kein schlechtes Gewissen haben braucht, wenn man den ganzen Tag daheim vor der Nähmaschine sitzt…

Schlichte Kosmetiktasche aus Baumwollstoff

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Ich hab es getan! Mein erstes Mal – und es war gar nicht sooo schlimm, wie befürchtet! Die Rede ist von meiner ausgeborgten Nähmaschine, die ich erstmals am Wochenende in Betrieb genommen habe 😀 Ich habe ja in den letzten Wochen zwei Nähworkshops besucht und beschlossen, dass ich mich nun auch Zuhause trauen muss. Gesagt, getan – habe ich mir auf Pinterest eine Anleitung herausgesucht, die in meinen Augen machbar war. Und zwar habe ich mich hier an die Anleitung von Dots Designs gehalten, die ich nur empfehlen kann. Ich habe mir hier zunächst das Video angesehen und die Steps dann anhand des eBooks abgearbeitet. Ein wenig habe ich das Schnittmuster abgeändert, da ich oben eine gerade Öffnung wollte (und etwas Respekt vor der „gebogenen“ Naht hatte).

Sonst hat aber alles erstaunlicherweise super easy funktioniert – eine kleine Hürde hatte ich nur, als ich das Nähfüßchen austauschen musste. Da war aber die Bedienungsanleitung auch sehr verwirrend 😀 Mir hat das Nähen jedenfalls wahnsinnig viel Spaß gemacht und mich gleich motiviert, mir im Anschluss neue, schöne Stoffe zu bestellen. Denn bisher habe ich ja nur Stoffreste verwendet, die meinem Geschmack nicht wirklich entsprechen. Aber so ist das nun mal: zuerst ein wenig üben und dann gibt’s als Belohnung richtig schöne Stoffe. 😉 Ich freue mich jedenfalls jetzt schon riesig darauf und hoffe, dass ich nicht zu lange warten muss. Denn im September beginnt mein Master und ich würde dafür sooo gerne meinen faden Collegeblock mit einer schönen Hülle aufpimpen. Also drückt mir die Daumen!!

Lisa lernt nähen – Teil 2

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Diesen Mittwoch habe ich meinen zweiten Nähworkshop besucht, diesmal gings in den Stoffsalon. Man konnte sich entweder Stoffe mitnehmen, oder direkt im Shop kaufen. Ich hatte welche dabei, allerdings gibt es auch unglaublich süße Stoffe dort, sodass mir die Entscheidung doch recht schwer gefallen ist 🙂

Der Workshop wurde von insgesamt 4 „Schülerinnen“ besucht, es war also in einem richtig netten und entspannten Rahmen. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass diesmal elektronische Nähmaschinen zur Auswahl standen! Da haben meine Augen gestrahlt, als ich ein paar der Gimmicks entdeckt habe 😀 Rückwärts nähen, ohne das Fußpedal tätigen zu müssen? Die Nadel stoppt immer automatisch oben? Kein Problem bei diesen Maschinen. Ist es eigentlich noch zu früh, um meine Wunschliste fürs Christkind zu erstellen? 😀

Wie dem auch sei – man konnte sich zwischen einem kleinen Federmäppchen, einer Waschtasche und einer Kosmetiktasche entscheiden, ich habe ersteres gewählt. Meine Angst war ja die ganze Zeit das Thema „Reißverschluss einnähen“ – völlig unbegründet, wie ich während des Workshops jedoch festgestellt habe! Ich hatte überhaupt kein Problem damit und hoffe, dass ich das auch zuhause bei meiner ausgeborgten Maschine genauso hinbekomme.

Meine Liste mit Nähprojekten ist nun jedenfalls schon recht lange, von meinem Pinterest Ordner fange ich gar nicht erst an 😉 Ein paar Sachen wie Collegeblock-Hülle und iPad-Hülle möchte ich auf jeden Fall in den nächsten Wochen angehen, wünscht mir Glück! Das schwierigste ist dabei wohl, zunächst den richtigen Stoff zu wählen 😀

Was sind denn eure nächsten Nähprojekte? Und wo kauft ihr eure Stoffe? Da ich ja ein kompletter Neuling bin, freue ich mich über jeden Link und jede Empfehlung. Habt ein schönes (und kreatives) Wochenende, meine Lieben!

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Lisa lernt nähen: Taschentuchtasche

Kennt ihr das? Ihr durchforstet Pinterest zu einem bestimmten Thema, klickt ein interessantes Bild an, scrollt weiter und landet irgendwann bei ganz anderen Sachen, als ihr zu Beginn hattet? So ging es mir vor ein paar Wochen, als ich auf der Suche nach neuen DIY Ideen war. Irgendwann klickte ich das erste DIY Nähprojekt an und ehe ich mich versah, hatte ich bereits eine ganze Pinnwand mit Nähideen erstellt. Blöd nur, dass ich gar nicht nähen kann. Da ich aber plötzlich so viele Ideen hatte, was ich denn nicht alles Tolles nähen könnte, ließ mich der Gedanke nicht mehr los, es einfach zu lernen.

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Nach etwas Recherche entschied mich mich dann für einen Schnupperworkshop bei Nähsalon Nahtlos, welcher letzten Freitag stattgefunden hat. Insgesamt waren wir 6 Schülerinnen, alle zwischen 25 und 35. In einer recht entspannten Atmosphäre wurden uns die verschiedenen Nähmaschinen etwas näher gebracht und schon nach kurzer Zeit konnten wir die Sticharten auf einem Probetuch testen. Im Anschluss ging’s los mit unserem „Projekt“, einer Taschentuchtasche. Dazu mussten wir uns zwei verschieden große Stoffe auswählen und nach einer kurzen Anleitung schafften wir es auch problemlos. Da noch etwas Zeit bis zum Ende des Workshops war, durften wir sogar eine zweite Tasche nähen, da diese wirklich in nur 10 min fertig sind. Nur sollte man nicht so hektisch wie ich dabei sein, sonst passiert es, dass man sie falsch zusammenlegt und somit die Borte nicht mehr andersfarbig ist 😀

Aber trotz meines Fauxpas (und meinen schiefen Nähten, ich habe tatsächlich keine einzige gerade geschafft) war ich glücklich, nach 2 Stunden schon die grundlegendsten Dinge an der Nähmaschine gelernt zu haben. Ich möchte auf jeden Fall dran bleiben, denn ich habe schon sooo coole Stoffe entdeckt und habe bereits eine lange To-Do-List (iPad-Hülle, Laptop-Hülle, College-Block-Hülle – man merkt schon meine Liebe zu Hüllen 😉 ), welche abgearbeitet werden muss. Inzwischen habe ich mir bereits eine alte Nähmaschine ausborgen können, möchte auf jeden Fall aber trotzdem noch einen Workshop machen, wo wir lernen, Reißverschlüsse anzunähen. Danach möchte ich eigentlich versuchen, mir mit Hilfe von YouTube den Rest beizubringen.

Wie habt ihr denn mit dem Nähen begonnen? Könnt ihr Seiten und/oder Videos empfehlen, die euch dabei geholfen haben?

Himmlische Macarons

Hallo ihr Lieben! Ich habe ja länger überlegt, ob ich zu meinem Bastelblog auch eine Dessert-Kategorie hinzufügen soll. Aber letztendlich ist das Backen für mich auch ein kreativer Prozess und ganz ehrlich – Macarons zu machen dauert teilweise länger, als manch andere Bastelei. Da steht man stundenlang in der Küche und schwupps, sind sie auch schon gegessen 😀 Aber was soll ich sagen? Diese kleinen süßen Sünden lohnen sich einfach!

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Die Schalen mache ich immer nach dem Rezept von Aurélie Bastian, die gelingen bei mir immer. Bei den Füllungen variiere ich gerne, diesmal gab’s Himbeer-Pistazien-Macarons sowie Schoko-Kirsch-Macarons. Das Rezept für die Pistaziencreme findet ihr ebenfalls auf Aurélies Seite, zusätzlich habe ich noch auf die unteren Schalen eine dünne Schicht Himbeermarmelade gestrichen und je eine halbe Himbeere hinzugefügt. Die anderen Macarons habe ich mit dunkler Schoko bestrichen und mit selbstgemachter Kirschmarmelade gefüllt.

Pro Sorte benötige ich immer ca. 2-3 Stunden, also ja – zeitaufwendig sind sie definitiv! Doch mir macht es dennoch jedes mal irrsinnig und die Rückmeldungen nach den Verköstigungen sind die viele Arbeit auf alle Fälle wert.

Habt ihr denn schon mal Macarons gebacken? Welche Füllungen habt ihr am liebsten? Sendet mir doch gerne eure Lieblingsrezepte in den Kommentaren zu 🙂

Keilrahmenbilder mit Schmetterlingen

Hallo ihr Lieben! Heute möchte ich euch zeigen, was schon länger meine Wohnzimmerwand schmückt. Und zwar habe ich (bereits vor einigen Jahren) dieses 3er-Leinwand-Set gebastelt:

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Es gibt ja bekanntlich bei der Auswahl von Bildern zwei verschiedene Typen: entweder man möchte ein Bild als bunten Blickfang im Raum haben, oder man sucht etwas passend zu den Farben des Raumes. Tja, farbenfroh bin ich nicht gerade, daher sollte das Bild zu meinen beigen Möbeln passen 😀 Aber alles in allem macht es sich meiner Meinung nach trotzdem super über der Couch!

Was ihr dafür braucht:

  • Keilrahmen in gewünschter Größe
  • Deine Lieblings-Acrylfarbe
  • Einen breiten Pinsel
  • Schmetterlings-Stanzer
  • Farbigen Karton
  • Superkleber

Zu Beginn werden die Keilrahmen mit der Acrylfarbe komplett angemalt. Hier am besten eine alte Zeitung drunter legen, damit man auch die seitlichen Ränder bemalen kann. Je nach Deckkraft kann ruhig noch eine zweite Schicht drüber gemalt werden. Das ganze danach am besten über Nacht trocknen lassen.

In der Zwischenzeit können aus dem Karton schon mit dem Stanzer Schmetterlinge ausgestanzt werden.Um einen schönen 3D-Effekt zu bekommen, müssen die Flügel am Körper ein wenig nach oben gefaltet werden.

Sobald die Farbe auf den Bildern trocken ist, können die Schmetterlinge drauf platziert werden. Am besten mal auflegen und nach Wunsch anordnen, bevor man drauflos klebt. Sobald man mit der Anordnung zufrieden ist, greift man zum ersten Schmetterling, streicht den Kleber am Körper drauf (wichig, die Flügel müssen sauber bleiben!) und drückt ihn leicht auf den Keilrahmen drauf. Dann das ganze wieder gut trocknen lassen und schon können die fertigen Bilder aufgehängt werden! 🙂

 

Habt ihr bereits ähnliche Projekte gebastelt? Schickt mir in den Kommentaren gerne einen Link dazu!